Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kinderrechte-Netzwerk Partnerinnen und Partner,

auch wenn das Corona-Virus die Schlagzeilen beherrscht, gibt es noch viele andere Fragen, die Kinder und Jugendliche beschäftigen. Mit diesem Newsletter informieren wir über aktuelle kinderrechtliche Themen, frei nach dem Motto: „Egal wie die Ampel steht, die KiJA ist für dich da!“
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Das Team der Kinder- und Jugendanwaltschaft

Übersicht

 

Kinder haben ein Recht auf Schutz vor Gewalt

Personen vor Roll-up

(Quelle: KiJA Steiermark/DER PR-AGENT)

Die österreichweite Studie „Recht auf Schutz vor Gewalt“ des Instituts für Jugendkulturforschung im Auftrag der österreichischen Kinder- und Jugendanwaltschaften wurde kürzlich in Linz präsentiert. Untersucht wurden die Gewalt- und Mobbingerfahrungen von Jugendlichen in unterschiedlichen Sozialräumen. Die Ergebnisse müssen aufrütteln: Jede*r vierte Jugendliche wurde schon einmal von den Eltern geohrfeigt, Mobbing und Cybermobbing sind weit verbreitet und jedes dritte Mädchen berichtet davon, schon einmal ungewollt „begrapscht“ worden zu sein. Daher fordern die österreichischen Kinder- und Jugendanwält*innen ein Bündel an zielgerichteten Kinder- und Jugendschutzmaßnahmen!

Hier mehr dazu erfahren.

 

Stellungnahme Hass im Netz

Kind mit Handy in der Hand

(Quelle: Pixabay/planet_fox)

Die Kijas Österreich haben eine Stellungnahme abgegeben zum Ministerialentwurf des Bundesgesetzes, mit dem zivilrechtliche und zivilprozessuale Maßnahmen zur Bekämpfung von Hass im Netz getroffen werden (Hass-im-Netz-Bekämpfungs-Gesetz – HiNBG). Hass im Netz ist seelische Gewalt und kann zu massiven Verletzungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen führen, weshalb mit diesen Entwürfen eine dringend notwendige Gesetzeslücke geschlossen wird.

Hier die Stellungnahme ).

 

Kostenlose Psychotherapie in der KiJA

Zwei Frauen im Beratungsgespräch

(Quelle: KiJA /Nadja Meister)

Gewalt und Mobbing bedeuten für viele Kinder und Jugendliche tiefes und nachhaltig wirksames Leiden. Depressives und aggressives Verhalten, Angstzustände, Schulverweigerung, psychosomatische Beschwerden, Schlafstörungen, verstärkter Rückzug von Gleichaltrigen und Suizidgedanken sind mögliche Folgen. Durch Psychotherapie helfen wir, das entstandene seelische Leid zu heilen oder zu lindern.

Hier gehts zu den Kontaktdaten.

 

Rechtzeitig zu Schulbeginn: Der School Checker im neuen Look!

Browseransicht des School Checker

(Quelle: schoolchecker.at)

Rechtzeitig zu Schulbeginn haben wir den School Checker neu aufgelegt, gibt es doch auch unabhängig von Corona viele Fragen rund um das Thema Schule. Der School Checker ist nun auf dem neuesten Stand, übersichtlicher und hat einen neuen "freshen" Look.
Mit wie vielen Fünfern darf ich aufsteigen? Was passiert, wenn ich beim Schummeln erwischt werde? Ist Nachsitzen überhaupt erlaubt? Darf meine Klasse streiken? Auf diese Fragen und noch viele mehr findet ihr die Antworten auf www.schoolchecker.at.

Hier gehts zum School Checker.

 

Kinderanwaltliche Vertrauensperson

3 KiJA OÖ Mitarbeiter und LR Gerstorfer

(Quelle: Land /Denise Stinglmayr)

In leben rund 1.000 Kinder und Jugendliche in sozial- und heilpädagogischen Wohngruppen, sie haben das Recht auf besonderen Beistand des Staates. Vor fünf Jahren hat die KiJA das Projekt „Kinderanwaltliche Vertrauensperson“ gestartet. Neben individuellen Workshops und Sprechstunden schätzen die jungen Menschen besonders die Möglichkeit der vertraulichen Beratung. Gemeinsam mit Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer wurde kürzlich Bilanz gezogen und über aktuelle Vorhaben berichtet.

Link zur Presseinfo.

 

KiJA stellt sich Pflegekindern vor

Kuschelhase, Büchlein und Schlüsselanhänger

(Quelle: Land /Sabrina Liedl)

Ab sofort finden sich in der „Box für Pflegekinder“ der Kinder- und Jugendhilfe auch wichtige Infos über die KiJA sowie kleine Geschenke. Das von der KiJA herausgegebene Mini-Büchlein „Kopf hoch!“ (Text: Michaela Herzog und Astrid Egger, Illustration: Helga Bansch) erzählt die Geschichte von zwei Pflegekindern; dazu gibt es einen Kuschelhasen und einen Schlüsselanhänger.

Mehr zur Kinderanwaltlichen Vertrauensperson.

 

Neu: Kinderrechte Zeitung „Was macht dich froh?“

Titelbild der Kinderrechte Zeitung 43/2020

(Quelle: KiJA /Sarah Seidel)

Spaß und Lebensfreude sind wichtig, gerade in einer Zeit, wo vieles anders ist als gewohnt. Die neue Kinderrechte Zeitung für Kinder ab 6 Jahren liefert dazu viele Anregungen. Kinder und Prominente berichten, wie sie mit fordernden Situationen umgehen und was ihnen am meisten Freude macht. Die neue Ausgabe wurde in einer Auflage von 40.000 Stück allen Schulen der Zielgruppe kostenlos zur Verfügung gestellt.

Bestell- und Downloadmöglichkeit der Kinderrechte Zeitung.

 

Unterstützung für Care Leaver

Junge steht vor bunter Wand

(Quelle: KiJA /Nadja Meister)

Care Leaver sind junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in öffentlicher Erziehung verbracht haben. Ab der Volljährigkeit, ausnahmsweise ab 21 Jahren, sind sie dann meist ganz auf sich allein gestellt, etwa beim Berufseinstieg. Daher wird ein Rechtsanspruch auf die notwendige Betreuung durch die Kinder- und Jugendhilfe bis zum 24. Lebensjahr gefordert. Dieses wichtige Anliegen wurde kürzlich von Vertreter*innen der Plattform 18+, des Vereins Care Leaver und der KiJA mit Sozial-Landesrätin Gerstorfer erörtert.

Positionspapier der österreichischen Kijas.

 

Lesetipp: Bildung und Sozialpädagogik

Mädchen lernt

(Quelle: Pixabay/picjumbo_com )

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Sozialpädagogische Impulse“ (3/2020) stellt das Thema „Bildung“ in den Mittelpunkt. Die oö. Kinder- und Jugendanwältin Christine Winkler-Kirchberger beleuchtet in ihrem Beitrag ausgehend vom Verständnis einer umfassenden Persönlichkeitsbildung die bestehenden Ungleichheiten beim Kinderrecht auf Bildung.

Hier gehts zum Beitrag von Mag. Winkler-Kirchberger ).
Hier gehts zur Zeitschrift.

 

EU Kinderrechtsstrategie: Deine Meinung ist gefragt

Kind bewirbt Umfrage von Unicef

(Quelle: Unicef)

Die Europäische Union arbeitet an zwei wichtigen Vorhaben für Kinder: einer Strategie, wie die EU-Länder am besten die Rechte von Kindern schützen und fördern können, und einer Kindergarantie, die sicherstellen soll, dass alle Kinder in der EU Zugang zu allen relevanten Leistungen haben. Die Umfrage dazu läuft noch bis 30. Oktober 2020.
#MyEuropeMyRights #EUchildrights

Link zur Umfrage für Kinder und Jugendliche.