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Kinder- & Jugendanwaltschaft

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Kinderrechte sind Menschenrechte

Kinder in bunten T-Shirts (Foto: KiJA OÖ)

Kinder haben eine eigene Meinung, Kinder brauchen Essen, ein zu Hause & Zuneigung, Kinder müssen beschützt werden, Kinder dürfen neugierig sein und spielen, und das gilt für alle Kinder gleichermaßen … na klar!?

Am 20. November 1989 wurde die "Konvention über die Rechte des Kindes” von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen und bis heute von mehr als 190 Staaten weltweit unterzeichnet und ratifiziert. Dadurch haben sich diese Staaten verpflichtet, die Kinderrechtskonvention in ihrer nationalen Gesetzgebung umzusetzen und ihre Einhaltung sicherzustellen.

Am 5. September 1992 ist die Kinderrechtskonvention in Österreich formal in Kraft getreten. Am 20. Jänner 2011 hat der österreichische Nationalrat beschlossen, einen Teil der Kinderrechte in abgeschwächter Form in die Bundesverfassung aufzunehmen. Damit haben beispielsweise das Recht auf Gleichbehandlung behinderter Kinder oder das Recht auf gewaltfreie Erziehung Verfassungsrang erlangt. Somit wurde ein erstes Signal gesetzt, nun geht es aber darum, die Organisationen, die mit der Umsetzung und dem Monitoring der Kinderrechte betraut sind, zu stärken, auch finanziell!

Es ist der gesetzliche Auftrag der Kinder- und Jugendanwaltschaften, auf die Umsetzung der Kinderrechte zu achten und diese in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die Grundlage dafür bildet die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen.

 

Österreich und die Kinderrechte - Empfehlungen der UNO

Mädchen spielen mit Seifenblasen (Foto: KiJA OÖ/Nadja Meister)

Die "Concluding Observations" des Kinderrechte-Ausschusses der UNO liegen vor. Diese zeigt einen Querschnitt durch die kinderrechtliche Situation Österreichs. Es gibt Lob, aber auch jede Menge Tadel. Positiv hervorgehoben werden z.B. die Verankerung einiger Kinderrechte in der Verfassung, die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre sowie Gesetzesmaßnahmen wie die Novelle des Strafgesetzes, wodurch Kinder besser vor (sexueller) Gewalt geschützt werden sollen.

Zum Bericht 211,71 KB).

 

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