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Kinder- & Jugendanwaltschaft

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Kinderschutzpreis LIBERTO

Warum wir Kinderrechte brauchen!

Liberto-Logo KiJA OÖ: Richard Bayer, sub.

Auch im Jahr 2017 wurde wieder auf Initiative des Sozialressorts des Landes der Kinderschutzpreis Liberto verliehen. „Kinderrechte sind mir wichtig. Mit dem „Liberto“ werden besonders gute Ideen und Projekte, die eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern und Gewalt an und unter Kindern verhindern, ausgezeichnet und vor den Vorhang geholt“, betont Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer.

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen sichert allen Menschen unter 18 Jahren die gleichen Rechte zu. Demnach darf kein Kind – aus welchen Gründen auch immer – benachteiligt werden. Auch Österreich hat diesen völkerrechtlichen Vertrag im Jahr 1992 unterzeichnet. Rechte auf Schutz vor Gewalt und Ausbeutung, auf angemessene Grundversorgung und auf Beteiligung und Mitbestimmung sollen sicherstellen, dass alle Kinder unter bestmöglichen Bedingungen aufwachsen können. Stellvertretend für diese drei Gruppen von Kinderrechten sowie für die verschiedenen Altersstufen stehen Lisa, Berny und Tory, die den „Liberto“ symbolisieren und ihm auch seinen Namen verleihen. „Unser Ziel ist es, die Gesellschaft nachhaltig für Kinderrechte und Kinderschutz zu sensibilisieren“, so die oberösterreichische Kinder- und Jugendanwältin Christine Winkler-Kirchberger. Daher rief die Kinder- und Jugendanwaltschaft dieses Jahr Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter dem Motto „Warum wir Kinderrechte brauchen!“ zum Mitmachen auf. Gefragt waren innovative Projekte und kreative Auseinandersetzungen mit den Inhalten der Kinderrechtskonvention. Warum brauchen Kinder und Jugendliche überhaupt Rechte? Was gibt ihnen Selbstvertrauen und stärkt ihr Selbstbewusstsein? Welchen Stellenwert haben die Bedürfnisse junger Menschen in unserer Gesellschaft?

Es wurden zwei Kategorien ausgeschrieben - in der Kategorie „Schulen“ konnten Kinder und Jugendliche aller Schulstufen und Schultypen teilnehmen. Für die Kategorie „Institutionen und Einzelpersonen“ konnten sich z.B. öffentliche Einrichtungen, Gemeinden, Vereine, Jugendgruppen oder auch Einzelpersonen bewerben.

Heuer wurden rund 50 Projekte eingereicht und von erwachsenen und jugendlichen Expert/innen bewertet. Beim Kinderrechtefest der Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes (KiJA ) im Linzer Schloss nahmen die fünf Gewinner/innen eine Liberto-Statue und einen Geldpreis von jeweils 1.000 Euro entgegen. Zwei weitere Projekte erhielten einen mit je 500 Euro dotierten Anerkennungspreis.

 

Bilder der Jurysitzung Kinderschutzpreis Liberto 2017

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